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Die Bilder des Monats

November-2011-Würgau-klein

Das Bild des Monats
November

Bilder des Monats 2009

An dieser Stelle soll eine Bildergalerie von besonders interessanten Bildern stehen. Diese müssen jedoch nicht unbedingt etwas mit dem Klettern zu tun haben, sie müssen auch nicht unbedingt von mir sein. Sie sollten aber irgendwie besonders, interessant oder einfach selten sein. Wer etwas hat, ab in den Mailanhang und an webmaster@kletterphoto.de
Ich freue mich auf euere Zuschriften.

Januar 2009 - SW Kante Katzenbuckel

Januar 2009

Martin Weberpals in der Südwestkante des Hauptturms am Katzenbuckel. Das Bild wurde aufgenommen am 31.12.08, unserem traditionellen Silvester Abklettern. Eine Tradition, die ich - einfach aus Blödsinn irgendwann eingeführt hatte, als bei der Suche nach einem Programm unserer Klettergruppe jemand meinte: Wann machen wir denn das Abklettern im Frankenjura, am ersten Oktoberwochenende? Wir kletterten damals schon möglichst das ganze Jahr, daher warf ich ein: Mein letzter Klettertag ist der 31.12. Also machten wir das so, egal bei welchem Wetter. Oft kommt dabei zwar nur eine oder zwei Routen raus, bis man sich verstört in eine Kneipe zurückzieht, doch dieses Mal gab es einen zwar etwas kühlen, aber sehr schönen Klettertag, an dem wir viele Routen klettern konnten. Eine der spektakulärsten Routen ist die SW-Kante, berühmt durch ihren Aufhocker, der auf dem Bild zu sehen ist.
 Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

Februar 2008 - Stilleben

Februar 2009

Dieter Hittinger an der Eulenwand. Aber nicht nur Dieter ist auf diesem Bild gut zu erkennen, sondern auch mein “Mitbringsel” zur Eulenwand im Vordergrund - eine Flasche EKU Pils. Die Tragik an dieser Geschichte mit dem Bild: Ich hatte das Bier bereits Tage vorher in meinen Rucksack gesteckt. Nicht weiter tragisch, außer der Tatsache, daß ich meinen Rucksack stets im Kofferraum meines Alfas liegen habe. Nun war es ja schon wochenlang recht kalt gewesen mit Temperaturen stets unter Minus 10°C. In der Nacht zum Sonntag wurden allerdings Minus 18°C erreicht und ich fürchte viel höher waren die Temperaturen im Kofferraum sicher auch nicht. Wohl wissend, daß sich bei Temperaturen um die Null in der Sonne mein gutes Stück auch kaum von selber erhitzen würde vertraute ich trotzdem auf die dunkle Flasche und deren Absorbtionsverhalten. Irgendwann war mir aber das Absorbtionsverhalten egal, ich wollte einen Schluck des kühlen Hopfen-Kaltschalen Getränks. Ansehen allein löscht keinen Durst, also ein Feuerzeug geschnappt und weg mit dem Deckel. Dummerweise währte die Vorfreude nur wenige Sekunden, nämlich ungefähr so lange, bis die etwa fünf Sekunden rum waren, in deren die Flasche aufgrund des fehlenden Drucks komplett durchfroren war. Und so verlockend der Anblick im Bild auch ist - ich mußte bis zum Abend warten, bis mich ein kühler Trunk in Huppendorf von dieser Pein erlöste...
 Photographiert von Michael Renner mit Panasonic DMC TZ3

März - Klinge im Schnee

März 2009

Die Großziegenfelder Wände im Ziegenfelder Tal. Derart viel Schnee wie in diesem Jahr befand sich die letzten Jahre nicht mehr im Frankenjura, von Klimakatastrophe ist augenblicklich wenig zu spüren. Und war letztes Jahr bereits der Februar gut sonnig und Südseiten waren angenehm zu klettern ist dieses Jahr die Saison noch nicht so richtig eröffnet. Wir wollten das nicht wahrhaben, zeigte sich Lichtenfels und Bamberg doch bereits schneefrei und mit milden Temperaturen und waren am 1.März zuversichtlich, wenigstens ein paar Meter klettern zu können. Doch leider hat die Fränkische immer noch Überraschungen bereit, der Schnee war kaum getaut und wenn er taute, so nässte er alle Felsen ein. Aber der Treunitzer Klettergarten ist eigentlich immer eine sichere Bank, so dachten wir uns, doch wie viel Schnee noch lag merkte man dort erst. Und wieviel Schnee noch weg muß wurde klar an einer 30er Zone mitten auf der Straße nach Treunitz. Unter dem Schild stand: Straße teilweise überflutet und ich glaubte dies erst, als zwei Meter hohe Wasserfontänen rechts und links der Reifen weg spritzten. Die Wiesent war kurz vor dem Überlaufen, aber Schnee - ja der ist immer noch da. Hoffentlich hat das jetzt bald mal ein Ende...
 Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

April - Lumignano Red Line

April 2009

Im Bild: Susanne Artmann in “Red Line”, eine der imposantesten Linien in Lumignano. Schon Ende März waren wir zumindest zwei kurze Klettertage in Lumignano, aber Anfang April sollte es dann noch für eine Woche klappen. Das ist eigentlich auch die beste Jahreszeit für Lumignano, denn die geradezu explodierende Natur zaubert wunderbare Farben in die Landschaft.
Die “Red Line” ist knapp 60m hoch und nur auf zwei Seillängen zu gehen, dann kann man am Stand schon mal etwas Photosynthese betreiben, genügend Sonne dazu gibt es jedenfalls. Den Namen der Route kommt von einer Einlagerung von Eisen im Fels, das heißt der Felsen rostet. Der Rost wird ausgewaschen und läuft als rosa Linie über die Wand, daher ist die Route wirklich nicht zu verfehlen. Einziger Wermutstropfen der Route: Man hätte sie im gleichen Grad drei Meter unterhalb des Pfeilers enden lassen können. Oder eine Umgehungsvariante rechts raus gehen können. Aber: Die letzten drei Meter bestehen (leider wieder) aus künstlichen Griffen. Schade, daß eine solche Linie so verschenkt wurde.
 Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

Mai - Klinge

Mai 2009

Die Klinge (Großziegenfelder Wände) im Mai 2009. Eigentlich könnte man sich ja freuen über die EU und die Gelder für den Naturschutz, wurde hier doch eine vorbildliche Felsfreistellung realisiert. Eigentlich - denn eigentlich hat das ja gar nix mit Naturschutz zu tun, denn die Natur war vor der EU auch schon da. Und das die alte Wäschetrommel und die dazu gehörige Waschmaschine immer noch dort liegt, verschweigt das obere Bild. Und mit ein wenig mehr an Aufwand hätte man die alten Schienen wieder freilegen können, einen kleinen Weg zur alten Seilwinde bauen können und auf die Geschichte des Bergbaus ein wenig eingehen können, eine kleine Hinweistafel hätte da ja schon genügt. Aber wir wollen ja nicht zu viel verlangen.
 Photographiert mit Casio Exilim EX-S600

Juni 2009 S - Kurve

Juni 2009

Der Webmaster in “S-Kurve” in Niesten.
Bei der Nennung des Namens “Niesten” kommt - wenn es um die Diskussion über Kletterziele geht - nicht immer stürmischer Applaus bei meinen Kletterpartnern auf. Eigentlich auch kein Wunder, bietet Niesten doch auch einige Eigenheiten, die den modernen Sportkletterer nicht zwangsweise in Verzückung bringen: Das Gebiet ist teilweise brüchig, nicht immer vorbildlich gesichert, oft ohne Umlenkhaken, so das man auch mal eine Standschlinge mitbringen muß. Ach ja, Höchstschwierigkeiten bietet das Gebiet auch nicht, bei 7+/8- ist auch schon Schluß. Aber: Dort habe ich klettern gelernt: Es war das nächst gelegene Gebiet von meiner Heimatstadt Kulmbach aus, also waren wir immer dort. Aber auch heute gehe ich noch gerne hin, bietet doch das Gebiet etwas, was man sonst immer seltener findet: Einen Hauch von Alpinismus.
 Photographiert von Uwe Hollfelder mit Panasonic DMC FZ-50

Juli - Campagnile di Val Montagnaja

Juli 2009

Uwe Hollfelder auf dem Gipfel des Campanile di Val Montanaja. beim Läuten der Gipfelglocke. Nun fragen sich wohl einige, was ist denn eigentlich der Campanile di Val Montanaja und muß man das kennen? Die Antwort ist eindeutig, sie lautet: Jein!
Nun, ganz so eindeutig wäre vor hundert Jahren die Antwort nicht ausgefallen, war doch zu Beginn des letzten Jahrhunderts dieses Gebiet eines der beliebtesten Betätigungsfelder deutscher und österreichischer Kletterer. Nach den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts viel dieses Gebiet allerdings der Vergessenheit anheim - die großen Erstbegehungen der Dolomiten (ja, es sind die Dolomiten, in der der Turm liegt, wenn auch eher an deren Rand) wurden wo anders gemacht. Aus diesem Dornröschenschlaf ist es allerdings nie wieder aufgewacht, was einerseits schade ist, andererseits aber das Beste, was diesem Juwel der Dolomiten passieren konnte. Hier ist einfach alles anders - die Straßen manchmal unpassierbar, die Wege zu den Felsen weit, das Gestein meist alles andere als fest und die Abstiege oft unklar und schwer zu finden. Und das ist auch der Grund, warum dieses Gebiet auch weiterhin gute Chancen hat das zu bleiben, was es ist: Ein echtes Abenteuer.
Eine Bildergalerie dazu findet ihr
hier!
Photographiert mit Casio Exilim EX-S600

August 2009 - Schafe in Burglesau

August 2009

Schafe am gesprerrten Gebiet des Wasserturms in Burglesau.
Haken findet man immer noch dort, aber sie sind verrostet wohl nicht mehr so ganz Vertrauens erweckend - aber es gibt sie. Kommt man von Gräfenhäusling die kleine Straße Richtung Burglesau, so fällt der Wasserturm gleich auf. Uns viel hier eher eine Herde Schafe auf und - im Bild unten links: Ein Esel. Dieser entpuppte sich dagegen weniger als solcher, eher das Schaf im Bild ganz oben. Wie das der durchaus bemühte Hirtenhund allerdings da wieder runter bekommen hat, das entzieht sich meiner Kenntnis. Und das Schafe derart futterneidisch sind, das wußte ich bis dahin auch nicht. Die hätten sich da oben an der Kanzel fast selbst runtergeschubst, nur um an die schönsten Blätter zu kommen.
Da sag noch einer Esel zum Esel. Übrigens - wir sind die Straße wieder zurück gefahren, aber augenscheinlich gab es keine Toten...
 Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

September - Picknickpatroulie

September 2009

Walter Krasser in “Picknickpatroulie” im Treunitzer Klettergarten.
Die Route ist relativ neu, sie wurde im April 2009 von mir gebohrt und sogar das Bohren hatte - obwohl das ja immer viel Arbeit ist - einen gewissen Reiz. Ich hatte Urlaub aber wenn das meine Frau nicht hat, so ist halt auch wegen dem Hund um Fünf Uhr früh die Nacht vorbei. Die Route war klar, der Routenname dagegen noch nicht. Irgendwann war die Assoziation dann aber da, weil Rocky ein ziemlich großes Stück Käse eines befreundeten Fürther Kletterers mitsamt Kunststoffhülle einfach verspeiste. Hingekommen, Käse entdeckt und schon war er weg, verdaut mit Plastik...
Das Licht für solche Photos ist oft recht gut, die Abendsonne ist fast schon ein Garant für gute Bilder dort.
 Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

Oktober 2009 - Neidensteiner Wand

Oktober 2009

Klaus Funk an der Neidensteiner Wand.
Die Wand ist erst im Frühjahr 2009 veröffentlicht worden, demzufolge war der Run auf die Wand zeitweise recht hoch, eigentlich höher, als sie es verdient hat. Nichts desto trotz, die Routen sind nicht schlecht, lediglich einige Bewertungen zeugen von der Arroganz des Erstbegehers. Läßt man aber all dies beiseite, so ist in der Tat eine schöne Wand entstanden, die allerdings nicht bei feuchtem Wetter besucht werden sollte, da die noch vorhandene Flechtenauflage die Tritte dann unglaublich glatt macht. Ist das aber einmal abgetrocknet werden die Routen deutlich angenehmer.
 Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

November Lumignano im Nebel

November 2009

Aufsteigender Nebel in Lumignano.
Eigentlich immer eine Reise wert gerade im Frühjahr und im Herbst - das Klettergebiet um Lumignano. Als wir Mitte Oktober 2009 wieder einige Tage dort verbrachten, war die Wetterlage in ganz Europa allerdings ungewöhnlich. Ein Tief trieb von Norden kalte Luft über Europa und in Deutschland gab es den ersten Schnee und glücklicherweise kamen wir bei Schneetreiben gerade noch über den Brenner, aber auch bis weit nach Italien reichte die Kaltluft. Was sonst höchstens im Januar passiert, dieses Mal erreichten die Nachttemperaturen nur Werte wenig über Null. Dafür gibt es gute Bilder, die nächtliche Feuchtigkeit steigt empor.
 Photographiert von Uwe Hollfelder mit Panasonic DMC FZ-50

Dezember 2009 - Samestase Uwe

Dezember 2009

Uwe Hollfelder an der Samestase bei Steinfeld.
Gerade zur kalten Jahreszeit ist das kurze Wändchen oberhalb des Parkplatzes wenige Meter vor Steinfeld eine gute Möglichkeit, wenigstens ein paar Meter echten Fels unter die Finger zu bekommen. Die Routen sind kurz genug, um sich mitunter einmal wieder die Finger aufwärmen zu können. Leider sieht das Bild wärmer aus, als es ist, denn es muß schon anständig die Sonne scheinen, soll die Wand ein wenig warm werden. Aber immer wieder gelingt es einem der vielen Löcher, anständig kalt zu bleiben. Gelegentlich auch einmal mit Eiseinlage.
 Photographiert mit Casio Exilim EX-S600

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