kletterphoto.de
        by Jürgen Kremer

Home
Zu den Galerien
Über mich
Gästebuch
Neues
Links
Alles mögliche

DIE BILDER DES MONATS

Dezember Gebäckkarabiner klein

Das Bild des Monats
Dezember

Bilder des Monats 2014

An dieser Stelle soll eine Bildergalerie von besonders interessanten Bildern stehen. Diese müssen jedoch nicht unbedingt etwas mit dem Klettern zu tun haben, sie müssen auch nicht unbedingt von mir sein. Sie sollten aber irgendwie besonders, interessant oder einfach selten sein. Wer etwas hat, ab in den Mailanhang und an webmaster@kletterphoto.de
Ich freue mich auf euere Zuschriften.

Januar Samestase

Januar 2014

Steinfeld - Samestase.
Leider viel zu oft als einem am Ende des Winters dann lieb gewesen wäre findet man sich in der kalten Jahreszeit an dem kleinen Wändchen am Ortsausgang von Steinfeld wieder und hofft, das man schneller oben ist als die Finger kalt sind. Meist gelingt das nur unbefriedigend. Der bis jetzt milde Winter mit Temperaturen im teilweise zweistelligem Bereich machte hier allerdings eine Ausnahme - dafür war nun die häufige Nässe das Problem. Das Bild von Marek ist aufgenommen an Heilige Drei Könige, Route: Momo (7-). Und wenn ihr ihn irgendwo trefft: Vergesst nicht nach seinem weithin bereits bekannten Tee zu fragen. Vielleicht gibt’s ja ein Schlückchen.
 Photographiert mit Fujifilm X20

Februar Parkplatz Samestase

Februar 2014

Steinfeld - Samestase.
Eigentlich ist das Bild ja selbsterklärend, denn irgendwie ist es schwierig, an dieser Stelle - dem Parkplatz vor der Samestase - den Mülleimer nicht zu treffen. Das dies trotzdem geht, beweist dieses Photo. Aber keine Angst, am Wandfuß geht es weiter, einige Euros sind bereits an Flaschenpfand in meinen Geldbeutel gewandert.
 Photographiert mit Fujifilm X20

März Treunitz

März 2014

Treunitzer Klettergarten - Picknickpatroullie.
Na das nennt man mal echte Körperspannung, perfekt schmiegt sich hier Alex aus Kronach an den Fels. Er befindet sich auch gerade in der schwersten Stelle der “Picknickpatroullie”, eine Hommage an meinen Hund und Freund Rocky. Die Idee zum Routennamen entstand wenige Wochen vor der Erstbegehung, wir waren einmal wieder in Treunitz unterwegs. Rocky steuerte zielsicher zu seinem Lieblingsplatz an der Höhle unterhalb der Route “Duell”, als er wenige Meter rechts davon zwei Rucksäcke bemerkte, beide offen. Auf einem davon ein Stück Käse, allerdings geschützt durch eine Kunststoffumhüllung. Das machte aber Rocky nichts, schnurgerade hielt er darauf zu. Ich bemerkte es zunächst nicht, doch als der Besitzer des Käses es bemerkte, war es bereits zu spät. Das es keine gute Idee wäre, es ihm noch wegzunehmen (bei Essen war er eigen...) machte ich dem Besitzer des Käses schnell klar. Ich entschuldigte mich, war bereit, ihm den Käse zu bezahlen, was er dankend ablehnte: “Es geht mir doch nicht ums Geld, ich hatte einfach Hunger!” meinte er darauf.
Ich hoffte, nicht noch mehr mit meinem zotteligen Partner aufzufallen und wir kletterten einige Routen. So etwa eine oder zwei Stunden später stand Rocky wieder auf von seinem Platz in der Höhle, steuerte wieder auf die Rucksäcke zu. Ich war gerade beim Sichern, konnte daher nicht beispringen und versuchte so zu tun, als ob ich es nicht sehen würde, da die anderen beiden ebenfalls gerade an einer Route dran waren. Nun - er ging zu den Rucksäcken, schnüffelte an der vorher verschmähten Kunststoffverpackung des Käses von vorhin und - verspeiste sie. Tage und Wochenlang habe ich seine Häufchen nach Resten der Kunststoffverpackung abgesucht, ich habe nie mehr wieder etwas von ihr gefunden...
 Photographiert mit Fujifilm X20

April Katzenbuckel

April 2014

Stübiger Klettergebeit - Katzenbuckel
Wie hat sich das 2013 gezogen, bis man mal wieder halbwegs vernünftig draußen klettern konnte und wie anders war es in diesem Jahr. Obwohl Bild des Monats April ist das Bild von mir im Schinderriß an den Westwandmassiven des Katzenbuckels entstanden am 29.03.2014. Und ehrlich gesagt, wir haben dann auch irgendwann aufgehört, weil es uns einfach zu heiß war. Pralle Sonne direkt auf den Fels und kein Lüftlein weit und breit - so kann das Frühjahr weitergehen. Tags drauf sind wird übrigens an den Torstein gegangen - und der liegt ganztags im Schatten...
 Photographiert von David Schmalz mit Nikon P7700

Mai Altes Schloß

Mai 2014

Altes Schloß - Holzgauer Wand, rechter Wandteil.
Hochgelaufen zur Holzgauer Wand bin ich Anfang Mai 2014 eigentlich nur, weil ich noch ein paar Infos und GPS Daten für meinen Führer sammeln wollte, es war ein regnerischer Tag, daher dachte ich eigentlich nicht, dort oben jemanden anzutreffen. Insofern entstand dieses Bild aus “Hänsel ohne Gretl” auch eher zufällig und hat nix damit zutun, was als Bildtext hier noch zu lesen ist.

Als ich so hochtabste, bewaffnet mit Zeichenbrett, Kamera und verschiedenen Führerwerken zum Querlesen meiner Zeichnungen da kam mir in den Sinn, daß Rocky nie am alten Schloß oben war. Ich dachte eigentlich nicht, das dies jemals ein Problem für Ihn sein könnte, aber ich mußte feststellen, es war eines. Da gab es mal eine Geschichte, daß behauptet wurde, es wären Haken gesetzt worden am Alten Schloß und das auch noch in der Zeit der Falkenbrut - also bat mich Jürgen Kollert (IG Klettern) mal nachzusehen, was da oben los war. Ich hatte mich zum Klettern verabredet und dachte mir - da fährst schnell mal vorbei und schaust hoch. Also ich zum Parkplatz, Rocky springt aus dem Wagen, wir laufen hoch aber genau an der Stelle, wo es ein wenig steiler um die Ecke geht verweigert er. Ich schiebe und mache, aber es war nix zu wollen, er hatte Angst und ging nicht drüber. Ich dann zu ihm “Rocky, also gut, es gibt ja noch von hinten einen Weg hoch zur Toni Schmid Ged. Wand, dann eben so, aber wir kommen zu spät, wenn Du weiter so rumzickst!”. Also wir runter und an der anderen Seite hoch. Aber auch da wirds steil und an der Stelle, wo im steilen Gelände ein großer Baum über dem Weg liegt, dort verweigerte er wieder. Ich hatte einfach keine Chance, der Hund war da nicht hochzubringen. Also band ich ihn lose an einem Baum an, suchte ihm einen halbwegs bequemen Platz und lief alleine schnell mal hoch, es war alles in Ordnung und ich nach fünf Minuten wieder da, der Hund lag in Vertrauen auf mich immer noch ruhig da als wäre nie etwas gewesen.
Warum ich diese Geschichte erzähle? Was ist jetzt so wichtig oder interessant daran, ob ein ohnehin schon verstorbener Hund zum Alten Schloß hochkommt oder nicht?
Es geht auch nicht um den Hund, es geht um den Wert von Freundschaft: Monate später treffen wir uns irgendwo und diskutieren drüber, wo wir klettern wollen. Verschiedene Felsen stehen im Raum und einer wirft ein: Altes Schloß! Alle: “Oh, gut, da könnten wir mal wieder hin, da könnte ich dieses oder jenes Projekt von mir nochmal versuchen.” Ich: “Leute, das geht nicht, ich habe Rocky dabei. Ich habe es schon überall probiert, aber er geht nicht hoch. Laßt uns doch bitte woanders hingehen. Ich gehe auch gerne wieder mal zum Alten Schloß hoch, dann lasse ich ihn eben mal daheim, gehen wir doch bitte ein anderes Mal da hin.” Aber es war nichts zu machen, alle waren schon ihn ihren Autos und brausten in Richtung altes Schloß, Rocky sah mich etwas verdutzt an als wollte er sagen: “Und warum fahren wir jetzt nicht los?” Doch er konnte sich trösten, bekam einen schönen langen Spaziergang bei dem er soviel buddeln und schnüffeln und ohne Leine laufen durfte wie er wollte.
Und zum Alten Schloß bin ich seither nie mehr zum Klettern hin gegangen.
 Photographiert mit Fujifilm X20

Juni Baum im Elsaß

Juni 2014

Frankreich - Elasaß
Abgestorbener Baum im Elsaß. Eigentlich war ich schon viel zu lange nicht mehr in Frankreich, das Land ist einfach schön. Und die Bewohner - ich möchte mal sagen: Einfach nicht so steif wie die Deutschen, denen fehlt eben der Knopf im Ohr...
Das ich mal wieder dort war liegt aber mehr an meinem Freund Stefan Wagenhals (
www.loboedition.de) der mich genötigt hat, mal zu ihm in den Schwarzwald zu kommen. Ich habe da verschiedene Dinge gesehen, die größte Kuckucksuhr der Welt und andere Dinge, die die Welt nicht braucht. Aber der Ausflug ins Elsaß war trotz der irrsinnigen Hitze an diesem Pfingstwochenende lohnend.
 Photographiert mit Fujifilm X20

Juli Altes Schloß

Juli 2014

Altes Schloß - Kleinziegenfelder Tal - Bauernschmitt Ged Wand
An der Bauernschmitt Ged. Wand hat sich einiges getan. Ein Grund, da mal wieder vorbeizuschauen. Ich brauche es ja außerdem für meinen Kletterführer, der jetzt bald mal kommen soll. Leider ist gerade das Ziegenfelder Tal inzwischen recht unfreundlich zum geneigten Topozeichner, denn nirgendwo sonst ist in der Zwischenzeit die Routendichte und Varianten so hoch wie hier.
Im Bild aber keine neue Route, sondern ein Klassiker: der “Macker” von Klaus Bauernschmitt.
Photographiert mit Fujifilm X20

August Aufseßtal Südwand

August 2014

Aufseßtal Südwand - Wiesenttal
Eigentlich keine so sonderlich gute Idee, im Sommer an eine Südwand zu gehen. Bei der Aufseßtal Südwand geht das, warm ist es auch im Wald und die Wand ist recht gut beschattet, daher kann man das mal machen. Eigentlich hatte ich an einen Ansturm gedacht, aber tatsächlich waren wir bis auf eine Seilschaft, die dann auch gegangen ist allein an der Wand. Das dürfte sonst selten passieren... klar muß man so 10 bis 15 min laufen, aber der Weg ist eben und die Wand steht direkt über dem Weg. Die Schwierigkeitsgrade sind meist moderat aber gelegentlich muß auch bei leichteren Graden mal herzhaft zugepackt werden.
Photographiert mit Fujifilm X20

September Negrar

September 2014

Italien - Klettergebiete bei Negrarl
Negrar - Nie gehört wird mancher vielleicht sagen. Dabei hätte ich die Kamera nur ein kleines wenig nach links schwenken müssen, und schon hätte man das Südende des Gardasees gesehen. Daher wäre das Gebiet auch auf einem Arco-Urlaub noch zu erkunden, wenn man in Rovereto auf die Autobahn fährt und bei Affi wieder raus ist man fast schon da. Hier wendet man sich dann nicht auf die Gardaseeseite, sodern nach Osten und erreicht in ca. 15km Negrar. Draufgekommen bin ich durch den Erwerb des relativ schmalen Führers “Valpolicella”, der sogar die Beschreibungen auf Englisch führt. Wer allerdings glaubt, damit einen Fels zu finden, der irrt gewaltig. Wir haben das dann zwar irgendwann auf die Reihe gebracht, allerdings nur, indem wir auf Wegen (was aber falsch war) fuhren, bei denen der eine Reifen meines Fiats schon halb über dem Abgrund war und zwei Stunden in der Gegend rumgefahren sind (das tückische: Man sieht die Felsen schon vom Ort aus und denkt: Dürfte doch kein Problem sein, die auch zu finden! Ist es aber! Und der Führer ist da kein guter Ratgeber... aber keine Angst: Ich werde im Laufe des Herbstes die Gebiete in meinen Lumignano Führer einarbeiten und: Ich habe GPS Daten. Und damit war die Suche im italienischen Straßendschungel auf einmal ganz einfach, einfach der netten Dame folgen.
Photographiert mit Fujifilm X20

Oktober Burglesau

Oktober 2014

Frankenjura - Burglesau: Dülfer Ged. Weg.
Eigentlich gehört Burglesau ja zu den Gebieten, die immer trocken sind. Ich bin da schon hochgelaufen, da regnete es noch im Zustieg. Die Lage ist ideal um trocken zu sein, die Felsen stehen frei am Hang und sind der Sonne und dem Wind ausgesetzt. Aber an diesem Tag war das nicht so. Nun gilt Lesau ja nicht als eines der rauhesten Gebieten der Fränkischen, daher ist die Sache mit der Nässe noch besonders unangenehm. Aber wir suchen uns die Routen raus, die trotzdem schon wieder trocken sind. Und das geht in Lesau immer!
Photographiert mit Fujifilm X20

Katzenbuckel - Hund Nr. 2787

November 2014

Frankenjura - Katzenbuckel: Hund Nr. 2787.
Der Katzenbuckel über Stübig ist eigentlich ein gutes Wintergebiet - mit der kleinen Einschränkung, daß die Sonne scheinen sollte und windstill sollte es auch sein, denn die Felsen stehen etwas erhöht im Hang und bekommen dadurch natürlich auch viel Wind ab. Man hat ab Mittag Sonne, allerdings durch den Hügel gegenüber leider nicht bis zum Sonnenuntergang.
Der Routenname ist übrigens eine Hommage an meinen Hund Rocky und die Nummer seiner Hundemarke.
Photographiert mit Casio EX-Z2000

Dezember Gebäckkarabiner

Dezember 2014

Frankenjura - Treunitzer Klettergarten.
Gerade die Weihnachtszeit bringt immer wieder Innovationen hervor, die in den hektischen und betriebsamen Zeit unter dem Jahr wohl niemals das Licht der Welt erblicken würden. Und genau diese Ruhe und Beschaulichkeit schafft Platz für neue, revolutionäre Denkansätze, hier einer davon: Der Gebäckkarabiner. Solche Ideen müssen einfach entstehen und sie müssen getestet werden. Gegen alle Wiederstände! Ich höre schon wieder das Unken des DAV Sicherheitskreises: “Hält doch nicht, ist doch noch nicht ausreichend getestet”. Ich werfe zurück in die miefigen Stuben der Versuchslabors: “Dann macht mal”. Denn Fakt ist: Der Karabiner wurde durch Backen, also quasi durch Sintern hergestellt. Auf diese Weise erhält man im Maschinenbau besonders feste Materialien. Und vor allem: Noch kein einziger Unfall ist bekannt bei Verwendung eines Gebäckkarabiners! Und ich kann unzählige Unfälle aufzählen mit herkömmlichen Karabinern! Daher: Langfristig wird sich auch der DAV nicht gegen diese neue Entwicklung stellen können, soviel ist sicher. Und ich höre schon das Unken aus Herstellerkreisen: “Aber naja, der Verschlußmechanismus...”. Große Entwicklungen brauchen große Köpfe und ich erinnere noch an den einen Neandertaler, der zu seinem Kumpel sagte: “Was ist denn das, das ist doch rund...? Was bringt denn das?”
Photographiert mit Fujifilm X20

Zurück zur Auswahlseite: Bilder des Monats kommt ihr mit einem Klick auf diese Schrift!

Zurück zur Startseite

[Home] [Zu den Galerien] [Über mich] [Gästebuch] [Neues] [Links] [Alles mögliche]