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DIE BILDER DES MONATS

Dezember 2015 klein

Das Bild des Monats
Dezember

Bilder des Monats 2015

An dieser Stelle soll eine Bildergalerie von besonders interessanten Bildern stehen. Diese müssen jedoch nicht unbedingt etwas mit dem Klettern zu tun haben, sie müssen auch nicht unbedingt von mir sein. Sie sollten aber irgendwie besonders, interessant oder einfach selten sein. Wer etwas hat, ab in den Mailanhang und an webmaster@kletterphoto.de
Ich freue mich auf euere Zuschriften.

Schwalbenstein

Januar 2015

Kainachtal - Dohlenstein.
Nein, es ist keineswegs so, daß ich jetzt Monochrom photographiere, sondern so sah es Anfang Januar im Kainachtal bei Krögelstein tatsächlich aus. Und man sieht dem Bild ja auch das Schneetreiben an. Und eigentlich hätte ich mich gar nicht vor die Tür getraut, hätte ich nicht noch ein paar Koordinaten für meinen Führer einsammeln müssen. Während es hier noch so aussah, als würde das dieses Jahr ein schneereicher Winter, war eine Woche später bei 15°C schon wieder alles dahin an weißer Pracht. An solche Wetterphänomene werden wir uns wohl langsam gewöhnen müssen.
 Photographiert mit Casio EX-Z 2000

Samestase

Februar 2015

Samestase - Oberstes Wiesenttal.
Endlich mal wieder Sonne. Jetzt ein paar Mal in der Kletterhalle gewesen und festgestellt: Arbeiten und Kletterführer schreiben ist gefährlich für die Gesundheit. Leider sehr gefährlich. Während Arbeit und EDV über das erlaubte Maß macht, macht Kletterführer schreiben so was ähnliches...beides ohne weitere Bewegung, weswegen die Bewegungen sowohl am Fels als auch in der Halle etwas... na sagen wir mal... eckig wirken...
Die Sonne an diesem Sonntag im Februar entschädigt und das Bild täuscht vielleicht etwas, es ist in dem Miniaturmodus meiner Kamera aufgenommen.
 Photographiert mit Fujifilm X20

März Katzenbuckel

März 2015

Katzenbuckel, Stübiger Gebiet.
Wochenende und tatsächlich mal Sonne, da fragte man sich, wohin? Nun sind die Sonnenfelsen weiter im Süden etwas seltener als im Norden, so konnte ich Tina dann doch überzeugen, aus Nürnberg nach oben zu fahren. Eine durchaus richtige Entscheidung, denn wir waren zu Beginn noch alleine am Fels, während ein Bekannter von Überfüllung und unfreundlichen Kletterern an der Weißen Wand berichtete...
Tina hier in einer selten gekletterten Route an den Westwandmassiven des Katzenbuckels, welche den geradezu lyrischen Namen: R3B” trägt. Zwar eigentlich eher ein ein-Zug-Problem, dieses aber dafür recht knackig.
 Photographiert mit Casio EX-Z2000

April 2015

April 2015

Lumignano, Sektor Eremo, Italien
Lumignano und Regen, gibt es das? Ja, das gibt es leider auch. Dann hat man dort allerdings ein ernsthaftes Problem. Die Lösung des Problems lautet: Möglichkeit 1: 8a klettern, dann ist man an den Überhängen des Brojon recht gut beschäftigt und braucht sich um Regen nicht zu kümmern. Möglichkeit 2: Irgendwie suchen, wo der Regen nicht so richtig hinkommt. Und das ist dann oft der Sektor Eremo. In vielen Routen steilt sich die Wand nach oben hin noch etwas auf, so daß die die unteren Bereiche vor allzuviel Regen schützt. Die letzten zwei oberen, nassen Meter sind dann dafür meist so stark mit riesigen Löchern besetzt, das man zum Umlenker auch noch irgendwie kommt. Das Bild entstand nach einem Tag Dauerregen, und ich meine Dauerregen, auch noch die Nacht hindurch. Es gibt zwar immer noch nasse Flecken dort, aber Klettern geht...so halbwegs...
 Photographiert mit Casio EX-Z2000

Mai 2015

Mai 2015

La Grola il Verde, Italien .
Das man einem Kletterer nicht erklären muß, wo Arco liegt, das leuchtet irgendwie ein. Zu sehr locken dort doch die Konsumtempel der Kletterindustrie und man hat manchmal bei Erzählungen den Eindruck, der Erzähler hätte dort eher eingekauft als tatsächlich geklettert. Und da sich der neue Arco Kletterführer ausschließlich mit dem Trentino beschäftigt, fallen einige Gebiete durch ein Raster, die durchaus einen Besuch wert sind. So ist La Grola über die Ausfahrt Affi/Lago di Garda Sud recht einfach zu erreichen. Und das Gebiet hat durchaus Charme. Die Bäume am Wandfuß verhindern zu große Schweißausbrüche beim Sichern, die Wände stehen westseitig und werden am Abend schön von der Sonne beschienen und man ist - im Gegensatz zu Arco - da auch durchaus mal alleine - zumindest unter der Woche. Da kann ich dann mal hoffen, daß ich meinen Lumignano Kletterführer nicht allzu häufig verkaufe, denn La Grola gibt es als Zwischenziel mit oben drauf...
 Photographiert mit Casio EX-Z2000

Juni 2015

Juni 2015

Mosenberger Wände, Frankenjura.
Die Mosenberger Wände bieten fast ein Ganzjahresprogramm, weil sie im Frühjahr noch in der Sonne liegen (noch keine Blätter), im Sommer aber beschattet werden (Blätter). Außerdem bieten sie oft Klettereien, die man im nördlichen Frankenjura eher selten findet, hier etwa abdrängende Risse. Simon Bartl in “Diagonale”, einer Route, die einige unangenehme Handklemmer zu bieten hat.
Photographiert mit Fujifilm X20

Juli 2015

Juli 2015

Gueberschwihr, Elsaß, Frankreich.
Einen Wochenendausflug in den Schwarzwald hatten wir genutzt, um auch einmal über die Grenze ins nahe gelegene Elsaß zu fahren. Den Ort unterhalb der Felsen konnten wir auch ausführlich ob seiner mittelalterlichen Häuser ausführlich bewundern, wir sind schließlich wegen einer Baustelle mehrmals drum rum gefahren. Aber nicht nur der Ort hatte es in sich, auch die Routen. Der Fels ist ungewohnt und teilweise grob strukturiert, teilweise aber mit Einbackungen ähnlich eines Konglomerats. Nachdem die ersten Routen dann so gar nicht liefen...am Ende des Tages gelangen dann doch noch einige Routen. Aber eines ist sicher: Daß die Routen zu leicht bewertet sind, wird kaum einer behaupten können.
Photographiert mit Fujifilm X20

August

August 2015

Würgauer Klettergebiet
Samstag früh um 10. Es war mal wieder sehr heiß gemeldet, wir wollten früh los. Ein wenig in den Wald, also entschieden wir uns für den hintersten Teil von Würgau. Erste Route, wir waren zu dritt, ich steige die erste Tour vor und hänge oben nur eine Exe ein, die anderen wollten ja auch vorsteigen. Die Tour querte etwas, das Ablassen geschieht aber logischerweise in Falllinie, auf den Fels hatte ich zwar geschaut, aber die Gefahr nicht erkannt. Kurz vor dem Boden, ich schaue bereits nach unten ein Ruf von Matthias: Achtung: Stein. Simon der gerade sicherte, konnte da nichts sehen, er stand wegen dem Quergang etwas seitlich, Ich reiße noch so - ohne hochzusehen, ging alles zu schnell den Arm hoch während der Brocken schon einschlägt. Zunächst auf den Arm, weil er aber groß war (etwa die Länge der Schramme am Arm) ging das aber noch durch auf den Kopf. Ausgelöst durch mein eigenes Seil, an dem ich abgelassen wurde. Wie auf dem Bild zu erkennen, dauerte es auch nicht allzu lange, bis das T-Shirt eine andere Farbe annehmen wollte. Fazit: Auch in eigentlich festen Gebieten gibt es sowas, also prüfen lohnt sich. Letztlich aber dann doch unwahrscheinliches Glück. Wären wir nicht zu dritt gewesen und hätte Matthias nicht gekuckt, der Stein wäre direkt in den Kopf eingeschlagen und dann wäre es nicht mit drei Zentimetern und vier Stichen ausgegangen, sondern anders, weil der Arm noch recht viel von der Wucht des Steins abhielt. Der Rest ist dann unschwer zu erraten, Klinikum Scheßlitz und solche Sachen. Fäden sind inzwischen Geschichte, aber jucken tut er Kopf an der Stelle irgendwie immer noch - oder es sind Phantomschmerzen...
Photographiert mit Caxio EX-Z2000

Ago del Cridola

September 2015

Ago del Cridola, Monfalconi Gruppe, Dolomiten, Italien.
Es gibt wohl kaum einen Berg, um den ich mehr herumgeschlichen bin in den Dolomiten als die Ago del Cridola. In einer Schlechtwetterphase, zusammen mit Stefan Wagenhals sind wir mal hochgefahren zum Rifugio Padua. Plötzlich öffneten sich die Wolken und wir konnten nach oben sehen und da stand sie: Die Nadel im Stock der Cridola und da war mir klar: Da muß ich hoch. Das sich die Sache dann doch als schwerer entpuppte als gedacht, stellte ich fest, als ich nach Topos suchte. Maximale Fehlanzeige. Nun, ein italienisches Topo gibt es, aber so schlecht, daß man beim Ausdruck schon nichts mehr lesen kann (also das Topo ist gut, die Darstellung schlecht). Irgendwie war das immer mein Traum, da oben zu stehen, aber irgendwie lies sich das nie verwirklichen. Nun bequatschte ich dieses Jahr den Simon, er müsse da auch hoch. Der Plan war gemacht, ein Wochenende ausgemacht. Schon die Anfahrt ist eine Qual, liegt die Nadel doch in der hintersten Ecke der Dolomiten. Dann Wecker auf fünf gestellt, wir wollten schnell los, es drohte ein Unwetter am Nachmittag. Nicht die besten Voraussetzungen. Dann lief auch alles nicht so wie geplant. Das Topo, gut, aber die ganze Wand (man steigt unten nicht in eine Nadel, sondern in eine Wand ein) war sehr verwirrend, überall Risse, überall Möglichkeiten. Irgendwann, nach endlosem Suchen fanden wir tatsächlich den Einstieg (immerhin hatte ich das bisher nicht hinbekommen!). Gegen zehn Uhr waren wir dann dort, dann die bange Frage: Steigen wir ein oder nicht? Wenn nicht, so wären wir die ganze Strecke umsonst gefahren, für nix und wieder nix. Wir berieten und entschieden uns doch für: Nein. Nicht, daß wir nicht sicher waren da hochzukommen, aber der Abstieg war so verwirrend beschrieben, daß wir uns sagten: 14.00 Uhr Regen, das haut nicht hin. Wir sind dann hinten noch auf die Cridola gestiegen, hier das Bild, wie der Abstieg dann wohl gehen soll. Über den Grad auf die Cridola und dann wieder runter, aber auch Stellen im dritten Grad, mit Rucksack kann das dann durchaus auch mal Zeit kosten...
Zumindest eines hat es gebracht: Wir kennen jetzt den Einstieg und kennen den Abstieg, beides schon abenteuerlich genug. Das die Entscheidung richtig war, bestätigte sich schon kurz nach 13.00 Uhr. Es begann zu regnen. Das war nicht schön, aber gut, wir waren ja nicht in der Wand. Das wir aber die zwei Stunden vom Paß bis zum Auto im Hagelschauer mit daumengroßen Hagelkörnern absteigen mußten, war weniger schön. Die Wege waren keine Wege mehr, sondern Flüsse. Gut, mehr als naß geht nicht, aber als Simon irgendwann sagte: Du hättest doch Deinen Helm aufsetzen können (die Hagelkörner taten weh!), da sagte ich: Das hättest mir auch schon früher sagen können, jetzt komme ich da auch drauf! Jetzt ist es mir auch schon egal, hauptsache runter hier!
Gut, ein Traum ist so lange ein Traum, bis er gemacht ist. Vielleicht ist es auch besser so, daß es dieses Mal nicht geklappt hat, man braucht ja eines im Leben ganz besonders: Ganz besondere Träume, dieser ist einer meiner Träume. Aber es wäre doch trotzdem schön gewesen, hätte er sich einmal erfüllt. Ich denke wir kommen wieder...
Photographiert von Simon Bartl

Oktober 2015

Oktober 2015

Neuhauser Wand, Route Hannes Feistner Ged. Weg
Eine Wand in eher gemäßigten Graden, wobei diese Route ja eine interessante Entwicklung hat und das Internet hat da einen gewissen Anteil dran. Irgendwann mal war die Route 7, im Schwertner Führer von 2005, auch 2012 war das noch so. Irgendwann war die Route dann nur 7- bis bei Frankenjura.com irgendwer dann schrieb: 5+ als Klemmriß. Nun, in dem Riß muß man nicht klemmen, es sind außen genug Griffe vorhanden und auch wenn dann in dem Kommentar unterstellt wird, daß man daher diese Technik nicht beherrscht - und plötzlich wird die Route dann zur 6, so als Mittel...
Was mir daran auffällt: Die Schwierigkeitsgrade werden nicht mehr gemacht von den Kletterern, sondern von den Kommentarschreibern. Natürlich schreibe ich auch Kommentare, manchmal auch mit anderen Schwierigkeitsvorschlägen. Aber einen Schwierigkeitsvorschlag zu schreiben und gleichzeitig anderen Kletterern fehlende Technik zu unterstellen halte ich für perfide. Aber - das Netz ist eben so.
Und das der Schwierigkeitsgrad auch meiner Ansicht nach zu hoch gewählt war hat damit gar nichts zu tun, wenn es über 10 Jahre als 7 durchgegangen ist, so ist die Route sicherlich keine 5+ oder 6, sondern eben ein klein wenig leichter. Und das würde auch ohne arroganten Kommentare gehen...
Photographiert mit Fujifilm X20

November 2015

November 2015

Kuhkirchner Wand, Route: Muh
Klar, ein etwas seltsamer Name für eine Route, dafür ist die Route auch ziemlich seltsam. Damit will ich nicht gesagt haben, daß die Route schlecht ist, das Gegenteil ist der Fall. Aber der Eindruck: Sieht seltsam aus, ist seltsam, das zieht sich durch die ganze Tour. Dabei bietet sie alles, was das Herz begehrt. Kamin, Querung, Überhang, einfach alles. Und dabei noch relativ leicht, auch wenn sie vom Erstbegeher noch leichter bewertet wurde. Viele Routen, die neu gebohrt wurden, sind ja heute eher nach dem Motto: Kann man auch nicht machen...diese hier dagegen ist durchaus eine Wiederholung wert.
Photographiert mit Casio EX-Z2000

Dezember 2015

Dezember 2015

Arco, La Grola, Sektor Arcadioland
Will man im Herbst noch etwas Sonne in Arco, so gibt es bei den neueren Sektoren des Klettergebietes La Grola durchaus was zu holen. Sie befinden sich nicht in dem engen, relativ dunklen Tal von La Grola, sondern der Weg zweigt, kurz bevor man das Tal betritt rechts ab und führt zwar relativ kurz aber steil den Hang empor. Zwar gibt es dort etwas Baumbesatz, aber die meisten Teile des Klettergebietes sind gut besonnt und die Sonne kommt relativ schnell in die Wand, so daß man nicht erst lange frieren muß, bis man bei angenehmen Temperaturen klettern kann. Das unser Kletterausflug Mitte November allerdings von soviel Sonne begleitet sein würde, das hätten wir uns auch nicht träumen lassen. Oder um genauer zu werden: Bei den relativ langen Routen war einem am Ende der Route fast ein wenig zu heiß. Ob das wirklich die Klimaerwärmung ist - man mag es fast schon glauben, denn auch im Frühjahr herrschten in den oberitalienischen Klettergebieten schon übermäßig warme Temperaturen.
Ich habe dazu noch eine
Galerie gemacht. Auf das Wort klicken, dann findet man das auch...
Photographiert mit Fujifilm X20

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