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Die Bilder des Monats

November-2011-Würgau-klein

Das Bild des Monats
November

Bilder des Monats 2008

An dieser Stelle soll eine Bildergalerie von besonders interessanten Bildern stehen. Diese müssen jedoch nicht unbedingt etwas mit dem Klettern zu tun haben, sie müssen auch nicht unbedingt von mir sein. Sie sollten aber irgendwie besonders, interessant oder einfach selten sein. Wer etwas hat, ab in den Mailanhang und an webmaster@kletterphoto.de
Ich freue mich auf euere Zuschriften.

Januar 2008

Eine Meise in meinem Garten, die die Kälte und die Nässe offensichtlich genauso satt hat wie ich. Etwas aufgeplustert zur besseren Wärmeisolation, dafür wenigstens mit Beutegut aus meinem Vogelhaus ausgestattet!
 Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

Februar 2008

Rocky geniest die erste Frühjahrssonne in der kleinen Höhle am Wunkendorfer Eck. Aufgenommen am 9.2.08
 Photographiert mit Casio Exilim EX-S600

März 2008

Kein wirklich gutes Wetter im März 2008. Einen Sonnentag an der Königsfelder Wand geniest man daher ganz besonders.
 Photographiert mit Casio Exilim EX-S600

März 2008 - Zusatzbild außer Konkurenz

Rocky, das Flußpferd. Was so außergewöhnlich ist an diesem Bild: Normal geht Rocky schon bei Nieselregen nicht aus dem Haus!
 Photographiert mit Casio Exilim EX-S600

April 2008

Castegnero ist ein neu gebohrtes Klettergebiet, nur wenige Kilometer von Lumignano entfernt. Ist es dort an Wochenenden zu voll, bietet sich eine kurzweilige Alternative. Bernd Weberpals in “Ciello senza nuvole”, 7b
Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

Mai 2008

Eingesandt von Bettina Schumann aus Regensburg. Titel des Bildes: “Wenn ich mal groß bin, will ich da hoch”
(Blick auf den Ortler)
Photographiert mit Canon EOS 20D

Juni 2008

Eingesandt von Ivonne Sonnenschein. Ivonne schreibt: “Ich bin grade wieder zurück aus Nordirland und bin völlig fasziniert von der Schönheit des Landes, von der Freundlichkeit der Menschen und würde gerne etwas der Ignoranz und den vielen (unbegründeten) Vorurteilen, auf die man immernoch häufig stößt, entgegenstellen. Das Bild zeigt einen (kleinen) Teil des Giant's Causeways an der Nordküste von NOrdirland. Es handelt sich dabei um Basaltsäulen, die von einem riesigen Lavastrom herrühren, der vor ca. 60 Mio Jahren die Nordküste von Irland bis nach Schottland floss, langsam abkühlte und so die Basaltsäulen ausbilden konnte, die dann im Laufe der Zeit freigelegt wurden.
Ich dachte, es könnte in deine Serie "Bild des Monats" passen.

Juli 2008

Die Ago di Cridolo in der Monfalconi Gruppe. Aufgenommen mit Brennweite 430mm, Dateiausschnitt. Die Monfalconigruppe war in den 30er Jahren in Deutschland eine der beliebtesten Dolomitengruppe, weit vor den Drei Zinnen oder der Tofanagruppe. Die Vielzahl der Gipfel, die deutsche Erstbegehernamen tragen, spricht hier eine eindeutige Sprache. Um diese wohl unbekannteste Gruppe der Dolomiten etwas aus der Vergessenheit zu reißen, folgt hier bald eine Bildergalierie vom Sommer 2008
Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

August 2008 Marmarole

 August 2008

Die Marmarole Gruppe oberhalb der Hochalm Pian del Boui ist unter deutschsprachigen Kletterern faktisch unbekannt. Dies ist aber auch einer der Gründe, warum es mich immer wieder hierher zieht. Denn: Sie ist auch unter italienisch sprechenden Kletterern faktisch unbekannt. Einsame Klettereien in traumhafter Kulisse erwarteten die seltenen Besucher. Und wer sich erst mal die 18km einspurige Straße zum Hochplateau geschlängelt hat, der möchte den Zauber der Landschaft dort oben nicht mehr missen!
Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

 September 2008

Die Monfalconi Gruppe im Osten der Dolomiten. Hier trifft man noch auf die Ursprünglichkeit eines Gebirges, die woanders schon längst für immer verloren wurde. Es führen keine Straßen in die Gruppe, keine Hütten erleichtern den Aufstieg, lediglich einige Biwakschachteln helfen bei zu langen Anstiegen. Ansonsten trifft man auf vieles - nur nicht auf Menschen.
Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

 Oktober 2008

Die Hohe Wand im Kleinziegenfelder Tal.

Hohe Wand heißt sie nicht von ungefähr, denn schon der Vorbau ist höher als manche Route in der Fränkischen Schweiz. Leider wurde die Wand in den letzten Jahren sehr vernachlässigt, so daß sie nicht sonderlich abgeklettert wirkt. Nach einer schwierigen Bewilligung und unter Hilfe von Dr. Jürgen Kollert, 1. Vorsitzender der IG Klettern Frankenjura ist es mir gelungen, die Erlaubnis zur Einrichtung einer neuen Route (eigentlich Zone 2 - keine Neutouren erlaubt) zu erlangen, vielen Dank an dieser Stelle daher nochmals an den Jürgen. Die 35m hohe Route dürfte einer der eindrucksvollstes Touren im Kleinziegenfelder Tal werden, in einem Tal welches wirklich nicht mit Superlativen geizt. Nähere Infos hierzu bald auf dieser Seite.

Nur noch eine Info: Die neue Route heißt: “Rockys lange Reise nach Zuhause”
Die Route heißt nicht von ungefähr so, sie ist eine Anspielung an die Höhe der Wand (lange Reise) und eine Anspielung an die lange Reise, die Rocky (unser Hund) genommen hat, bevor er zu uns gekommen ist. Vier Jahre auf einem Schrottplatz, halb verhungert und geschlagen, er konnte nicht mehr laufen. Bis er von engagierten Tierschützern dem Besitzer weggenommen und ins Tierheim gebracht wurde, dort wieder laufen lernte und auch leider (er fraß alles, was ihn unter die Beißer kam) zu dick wurde. Weil schwieriger Hund, eigentlich schon traumatisiert und zu alt, zu dick und zu krank aussehend, kam er nicht weg, keiner wollte ihn. Durch die Hundehüte hatte er sich auch eine kahle Stelle am Rücken zugezogen, er sah fürchterlich aus. Was nicht kahl war, war filzig.
Meine Oma - die meiner Frau - war gerade gestorben (Fiedel Elsner Ged.Weg an er Hinteren Treunitzer Wand) und meine Frau hatte die Zeit, die sie sonst am Freitag Nachmittag mit ihrer Oma verbracht hatte genutzt, um zum Tierheim zu gehen und Hunde auszuführen. Bis dann irgendwann die Frage kam: Können wir mal ein Testwochenende machen? Und meine Panik: “Scheiße, ein Hund: Du darfst den ausführen, Du kannst nicht mehr in Urlaub wie Du willst, Du mußt alles organisieren, Du kannst nichts mehr spontan machen, blos nicht! Und ein Hund wird ja auch nicht erwachsen wie ein Kind, der bleibt immer so!”
Genau so, wie ich es befürchtet hatte, ist es auch gekommen. Und genau so ist es auch gut. Denn egal wie es ist, das was Einem ein so ein komisches und seltsam tickendes Felltier zurückgibt ist deutlich mehr, als man ihm selbst gegeben hat. Mein Auto war früher geputzt und ab und an gesaugt, dies ist heute nicht mehr so. Heute steigt kein Mensch mehr in mein Auto ein, der nicht will, daß er hinterher mehrere Fusselrollen für seine Kleidung benötigt. Und es ist auch nicht anders möglich, denn er geht gerne klettern. Ihn nicht mitzunehmen löst einen ADS Anfall in ihm aus, also nehme ich ihn mit. Und dann wird es ja noch immer schlimmer: Man kommt mit einem Hund nicht mehr in alle fränkischen Kneipen rein! Ja, auch dies war mir nicht klar, aber eine meiner Lieblingskneipen in Wattendorf - keine Chance. Was zwanzig Jahre lang galt, gilt jetzt nicht mehr. Aber auch gut: Man gewinnt eine andere Sicht der Dinge, dort wo man nicht mehr reinkommt, geht man eben auch nicht mehr hin. Erinnert mich irgendwie an das Rauchverbot, aber hier ist es ja viel schlimmer: Darf ein Hund, der unter der Bank sitzt, denn keinen Sauerstoff verbrauchen, oder weshalb gibt es dieses Verbot? Oder sind wir nur zu bequem geworden, uns mit unserer Umwelt auseinander zu setzen? Auch ein Hund ist ein Geschöpf Gottes. Genmais ist das nicht.
Nur so mal so als Anstoß zum Nach- oder Weiterdenken...
Photographiert mit Panasonic DMC FZ-50

November 2008 groß1

 November 2008

Dieter Hittinger beim Sichern an den Schammendorfer Wänden im nördlichen Kleinziegenfelder Tal.
Die Wände dort bieten vieles, was das Herz des Kletterers höher schlagen läßt: Sonne auch noch im Spätherbst und Winter, Ruhe und eine traumhafte Aussicht auf das in der kalten Jahreszeit oft schon dunkle und kalte Tal. Aber auch vieles, was die Herzen nicht so hoch schlagen läßt: Eher unspektakuläre, nicht allzu lange Routen, noch dazu teils recht brüchig. Insofern hat das Bild auch seinen gewissen Reiz, Dieter sichert gerade Günter und ist sich äußerst unsicher, was der denn da oben so treibt, daher der sehr skeptische, aber irgendwie auch lustige Blick nach oben, aber immer direkt an der Sicherung. Solche Sicherungspartner wünschen sich zwar viele Kletterer, aber leider bekommen sie die nicht immer! Daher: So sichert man. Das Bild ist nicht gestellt, denn wenn dies der Fall wäre, hätte Dieter sicherlich seine Ausgehhose angezogen...
Photographiert mit Casio Exilim EX-S600

Dezember 2008 Dreitorriß

 Dezember 2008

Michael Renner im “Dreitorriß” an der Dreitorspitze
Die kleine Wand, der Stephansturm und die Dreitorspitze bilden eine eher kleinere Felsgruppe, die an bereits bestens erkennt, wenn man nach Burglesau hinein fährt. Dennoch werden die Felsen eigentlich selten besucht, wohl auch weil höhere Schwierigkeiten fast ganz fehlen. Dennoch bieten die Felsen gerade im Winter oft ideale Kletterbedingungen. Das Bild ist aufgenommen am 28.12.2008, einem Tag, an dem ein strenger und kalter Ostwind eigentlich trotz des phantastisch blauen Himmels jedwede Aktivität zu verhindern suchte. Aber wie man sieht ist klettern durchaus möglich, weil die Wand durch die südwestliche Ausrichtung auch einiges an Ostwind abhält. Und so bescherte uns dieser Sonntagsausflug einen der schönsten Klettertage im Dezember.
Photographiert mit Panasonic DMC FZ 50

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