kletterphoto.de
        by Jürgen Kremer

Home
Zu den Galerien
Über mich
Gästebuch
Neues
Links
Alles mögliche

Die Bilder des Monats

November-2011-Würgau-klein

Das Bild des Monats
November

Dolomiten
 Routen für Neulinge der Dolomitenkletterei

Die “Canale della Bomba a Mano” am Hexenstein nahe des Falzarogo Passes

Bild links: Am Einstieg der “Bomba a Mano”. An diesem Tag die einzige Möglichkeit, etwas zu klettern, war doch die zuerst angedachte “Formiche Feroci” mehr als nur ein wenig naß. Also versuchten wir die “Bomba a Mano”, wohl wissend, daß in der Rinne möglicherweise sich noch immer Wasser sammeln könnte. Da die Route aber sich nur in der Nähe der Rinne aufhält, hofften wir auf zumindest mäßige Verhältnisse in der Route. Abgesehen davon, einen vierten Grad sollten wir doch auch bei Nässe noch klettern können. Übrigens: Die Eisenstange links markiert den Einstieg!

Bild rechts: In der dritten Seillänge.

Zum Glück war die Route nicht allzu schwer im unteren Bereich, daher war auch die Nässe kein größeres Problem. Weiterhin befinden sich im unteren Bereich immer nur Stellen im dritten und vierten Grad, vieles der Kletterei ist eher Lauferei. Zwischensicherung sind kaum zu finden, meist aber auch nicht notwendig. Dafür müssen die Längen aber immer ziemlich ganz ausgegangen werden, man klettert also immer mindestens 40m. Dafür aber Freude an den Ständen: Zumindest hier immer ein neuer, blinkender Bohrhaken!

Bild links: Vierte Seillänge, wieder viel gestruftes, aber schuttiges Gelände.

Während die vierte Länge wieder nur kurze Schwierigkeiten bietet, stellt sie sich als länger als gedacht heraus, um nicht an einem windigen Zwischenhaken in der Rinne Stand machen zu müssen, müssen wir einige Zeit parralell klettern, auch bei leichtem Gelände immer etwas unangenehm, wenn man nicht genau weiß, wo der andere steckt. Aber das leichte Gelände läßt die Sache dann doch recht locker erledigen, auch wenn bei den schuttigen Rinnen immer die Gefahr des Steinschlags durch das Seil besteht.

Bild rechts: Seil aufschießen auf dem Gipfel des Hexensteins.

Das hätten wir uns nicht so gedacht: Unter der letzten Seillänge sehen wir nichts - auch nicht den Haken, der dort eigentlich stecken sollte. Eine unangenehme Situaltion, weil die Stelle nicht sonderlich fest ist. Weiter oben finden wir schließlich zwei Haken, aber trotz der eigentlich moderaten Schwierigkeit von 4+ wird das eine kitzlige Angelegenheit, denn vorsichtiges Klettern ist hier notwendig. Etwas mehr abgeklettert würden wir uns wünschen, so hingegen vergeht viel Zeit mit Griffe abklopfen!

Bild links: Der Gipfelbereich des Hexensteins ist von Schützengräben durchzogen.

Auch in der letzten Seillänge zum Gipfel müssen wir beide klettern, da kein Standhaken vorhanden ist und man zuerst einen der Schützengräben am Gipfel erreichen muß, um vernünftig über Körper nachsichern zu können, andere Sicherungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Wieder dieses zittrige Gefühl, nicht zu wissen was der andere so treibt, eine eingespielte Seilschaft ist also auch hier von Vorteil.

Bild rechts: Blick nach Norden vom Gipfel des Hexensteins.

Immerhin: Bei diesem Wetter waren die einzigen Kletterer am Hexenstein, keine Seilschaft weit und breit in Sicht. Doch der Ausblick nach Norden macht uns klar, daß wir hier auf jeden Fall verkehrt sind - auch wenn es August ist. Der Schnee wird nicht in ein paar Tagen weg sein und naß ist es dann ja immer noch. Daher geben wir auch schon unten am Parkplatz auf: Wir werden hier nicht bleiben, unser nächstest Ziel muß etwas tiefere Meereshöhe aufweisen. Wir entscheiden uns für die Marmarole Gruppe. Aber das erfahrt ihr in einer anderen Galerie!

Zurück zur Auswahlseite Canale Bomba a Mano kommt ihr hier!

[Home] [Zu den Galerien] [Über mich] [Gästebuch] [Neues] [Links] [Alles mögliche]