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November

Dolomiten
 Die schweren Routen für Genießer

Es gibt Begrifflichkeiten, mit denen tut man sich einfach schwer! Dazu gehört zum Beispiel das Wort “Pläsier”. Hier die schönsten “Pläsierrouten” vorzustellen, dagegen sträubt sich sowohl mein Sprachgefühl als auch mein Kletterempfinden. Die hier vorgestellten Routen haben mit “Pläsier” nichts zu tun, ich möchte dies vorher noch einmal rechtzeitig erwähnen. Dagegen vereinen die vorgestellten Routen einige Kriterien, die die berühmten “Nordwandgesichter” etwas aufhellen. Dies sind folgende Punkte: Die Routen in dieser Rubrik sind keine Routen, in denen man mit Biwak rechnen müßte, d.h. nach 8 bis 14 Seillängen sollte spätestens Schluß sein. Ein weiteres Kriterium ist die Sicherheit. Es stecken in den vorgestellten Routen entweder sichere Standhaken oder sogar sichere Stand- und Zwischenhaken. Stecken diese nicht, so ist aufgrund des Routenverlaufs (z.B. Risse) ein eigene Absicherung relativ leicht zu bewerkstelligen. Dennoch sollten für den Notfall immer einige Haken und ein Hammer mitgeführt werden! Ein weiteres Kriterium ist der relativ leichte Abstieg. In den vorgestellten Routen muß man nicht mehrfach an unsicheren Haken abseilen, sondern kann meist nach einigen Steilstufen relativ flaches Gelände erreichen. Daß dies nicht unbedingt bedeutet, daß man auch wieder zurück zum Auto kommt, brauche ich niemand zu erklären, der schon jemals den klassischen Dolomitennebel erlebt hat.
Bei vernünftigen Wand- und Wetterverhältnissen und bei Kenntnis der gängigen Sicherungsmethoden sollte man aber in den hier vorgestellten Führen an einem Tag sicher vom Startpunkt über den Gipfel und zurück zum Startpunkt kommen, und ein möglicher Rückzug sollte soweit machbar sein, daß davon seinerseits nicht Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Die Kletterschwierigkeiten können hierbei durchaus hoch sein. Aber dann garantieren entweder sichere oder eng sitzende Haken, daß das Risiko der Route zumindest überschaubar bleibt.
Achtung: Dies ist kein Freibrief! Die Gegebenheit in den hier vorgestellten Routen können sich durch Ein- oder Ausnageln innerhalb kürzester Zeit ändern. Nur die eigene Einschätzung der Route kann Gefahren verhindern oder vermeiden, dagegen keine Informationen auf dieser Seite oder in anderen Kletterführern.

Croda Negra: Via Crozz...agno

Die Südwestwand der Croda Negra in der Nuvolau-Gruppe wurde erst Ende der 90er Jahre erschlossen. Hier einige Bilder aus der “Via Crozz...agno” (6+).
Klickt auf das Bild

Col de Bois: Via Alpini

Die Südwand des Col de Bois mit der “Via Alpini” (6+). Kurze Zustiege zeichnen die Routen aus sie sind sehr schnell von Cortina aus zu erreichen. Auch bei zweifelhaften Wetter kann man hier noch Spaß haben.

Croda Negra: Via Elektroshock

 Der unermüdliche Dolomitenerschließer Eugenio Cipriani zeichnet für die Routen an der Croda Negra. Hier Bilder aus der “Via Elektroshock” (6+/7-). Klickt auf das Bild.

Lagazuoi: Via Proiettili

Die Südwand des Lagazuoi erschien uns ein leichtes Ziel angesichts der unübersehbaren Nässe. Aber ganz so einfach ist auch die “Via Proiettili” nicht zu haben, vor allem nicht, wenn man nicht den Originalausstieg macht!

Torre Pian del Boui: Via Prinzipessa

Unbekannte Klettereien in der Marmarole Gruppe unweit von Cortina: Der Torre Pian del Boui bietet die gut gesicherte: “Via Principessa” (8- oder 6a0).
Klickt auf das Bild.

Col de Bois: Via Ada

Quergänge muß man mögen, wenn man die Via Ada (6) am Col del Bois auf dem Programm hat. Aber auch einige weitere Infos warten in dieser Galerie auf euch.

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