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        by Jürgen Kremer

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November-2011-Würgau-klein

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November

Frankenjura
 Kleinziegenfelder Tal: Altes Schloß

Toni Schmidt Ged. Wand: Mambo Cavallero (9-)

Starker Beginn für eine starke Tour: Der Einstiegsbau ist zwar mit recht guten Henkeln bestückt, doch ein wenig bewegungswarm sollte man schon sein, sonst können schon die ersten Meter bis zum Band einem den “Saft” rauslassen!

Dazu kommt außerdem leider: Die Route ist zumindest unten in einem erbärmlichen Zustand, inzwischen fehlt auch die dritte Bohrlasche, auf dessen Höhe sich Christian gerade befindet. Auch der Dachhaken befindet sich in einem zumindest zweifelhaften Zustand, weswegen es wohl im Augenblick gesünder sein dürfte, sich diese Galerie anzusehen, als die Tour selbst zu klettern!

Sieht kompliziert aus, isses auch! Man sieht, wie weit das gute Loch links an der Kante noch weg ist und die Griffe lassen hier langsam auch nach.
Einzige Lösung: Die Füße! Nur genauer Fußeinsatz kann hier weiterhelfen, erst so wie er den Fuß auflegen, dann den Fuß immer weiter nach links schieben, schließlich Druck geben und den Körper weit nach links drücken...

Das gute Loch links ist - wie gesagt - noch sehr weit!

Ausdruck der Steilheit der Tour: So sieht das Ganze dann von unten aus.
Der Sichernde muß mit dem Gesicht talwärts stehen, will er nicht irgendwie an Genickstarre erkranken, während er den Kletterer beobachtet.

Anfänglich nicht zu leichte und irgendwie unergonomisch geformte Löcher, die erste nicht zu leichte Stelle. Ab hier werden die Griffe aber erst mal angenehmer und vor allem größer - zumindest bis unterhalb des Dachs. Von hier aus kann auch der dritte Haken bequem gehängt werden. Die Route war zum Zeitpunkt der Photostrecke in einem erbärmlichen Zustand, ist aber in der Zwischenzeit saniert worden. Leider hat der Sanierer aber das alte Material in der Wand belassen, wodurch jetzt ein unschönes Hakengrab verschiedener Hakengenerationen entstanden ist.

Aufpassen, daß der Fuß nicht rutscht! Nur noch ein wenig Druck auf den rechten Fuß, übergreifen mit rechts und schon ist das gute Loch erreicht!
Ein Tipp allerdings doch für mögliche Aspiranten: In das auffällge Loch nicht hineinschnappen, denn es ist trotz häufiger Begehungen noch mit einem recht scharfen Rand ausgestattet. Hier kann man leicht etwas “Haut” lassen.

Wenige Meter zurückgelegt, aber Meter, an denen man sich aufarbeiten kann.
Ab hier beginnt endlich der angenehme Teil der Route, großgriffige Lochkletterei an guten Henkeln, würde die Tour hier erst beginnen, spränge maximal ein siebter Grad für die Schwierigkeit heraus. Sie beginnt allerdings nicht hier, man kommt auch nicht mehr so unbedingt frisch an dieser Stelle an - dranbleiben, durchklettern ist hier nur noch das Motto!

Bild links: Jetzt kann eigentlich nicht mehr viel passieren. Obwohl man meint, hier oben werden die Hakenabstände weiter (das werden sie auch irgendwie) und obwohl da oben langsam das Deo anfängt zu versagen, sollte man, wenn man erst mal soweit ist, das Ding noch locker nach “Hause” schippern können. Die Ruhepositionen werden immmer besser und die Wand lehnt sich leicht zurück. Also keine Gefahr mehr, den Umlenker nicht zu klippen...

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