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        by Jürgen Kremer

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November

Frankenjura
 Galerie 1: “Die guten alten Zeiten”

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die ja dann doch nicht so gut waren, wie man im nachhinein immer glaubt! (Seite 1/3)

Hier findet Ihr Bilder aus den wilden 80ern, in denen ich mit dem Klettern begonnen habe. 30 Bilder als Reminiszenz an frühere Zeiten, klickt euch durch und denkt euch: “Ja so ein Mist” oder “ja, so oder ähnlich habe ich auch angefangen.” (Klickt auf das Bild, um weitere Bilder zu sehen)

Extrem sichere Anseilemethode der achtziger Jahre: Einmal um die Brust gebunden und fertig war es! Verstehe gar nicht, warum die Jungs heute sich mit Sicherheit so anstellen! Der Mann lebt heute noch (glaube aber, er ist danach nicht mehr geklettert).

Ziegenfelder Tal, Rote Wand: Gipfelstürmer (3+). Immerhin 2 bis 3 Seillängen lang, je nachdem, ob man einen Zwischenstand noch macht oder nicht! Ein wenig schwer zu erkennen: Klassische Anseilmethode mit Brust- und Hüftgurt. War natürlich total Scheiße, weil man nirgendwo Platz für Karabiner hatte. Erfindung der damaligen Zeit: Die Materialschlinge, die man sich um die Schulter hängte und die Karabiner dort verstaute. War dann anschließend aber genauso Scheiße, weil der Anseilpunkt ja in etwa auf der Höhe des Herzens lag und man das Gewurstel halt dann vor sich baumeln hatte!

Nochmal Ziegenfelder Tal, Rote Wand, Gipfelstürmer. Wieso wir damals immer einen Rucksack mitnahmen, weiß ich heute wirklich nicht mehr, wahrscheinlich war man dann der Held der Berge oder so. Oder man machte das halt so, also machten wir es auch so!

Ziegenfelder Tal, Altbaba-Wand: Rampe (3+). Damals eine der ersten Herausforderungen, nicht wegen der Schwierigkeit, sondern wegen der Absicherung. Die Tour besitzt nur einen Haken, und das ist der Standhaken so in 20m Höhe. Da wurde es uns doch so einigermaßen mulmig, da von der Stelle aus über feuchtes Gelände (vom darüberliegenden Dach tropft es im Frühjahr immer rein) ausgestiegen werden mußte!

Hilft nix, also üben geht, denn besser wollten wir ja werden. Ideal erschien uns hier der Spitzenstein im Kleinziegenfelder Tal. Wir fanden dort einige alte Haken vor, die einfach irgendwo steckten (wo eben Normalhaken reingehen). Wir machten uns dann an die Arbeit und setzten Bühler. Ganz selbstverständlich kamen dann auch neue Routen hinzu, daß wir da Erstbegehungen gemacht hatten, war uns dabei gar noch nicht so richtig bewußt. Interessant am dem Foto: Die sehr feinfühligen schweren Bergstiefel, die man damals so trug!

Ziegenfelder Tal, Spitzenstein: Ziegenfelder Weg (a2, 6-). Kampf mit der Tücke des Objekts: Welchen Karabiner hängt man jetzt wo ein, damit man sich nicht selbst einschnürt? Auch technisches Klettern will gelernt sein!

Eine unserer ersten Erstbegehungen: Ziegenfelder Nebental, Neudorfer Wand: Dir. S-Wand (4+). Großblockiges Gelände, brüchig (das wußten wir damals auch schon). Komischerweise störte das da keinen, wenn halt mal was runterkam, dann war das der Fehler des Kletterers, nicht der des Gesteins. Ist heute leider total andersrum, der Route wird angelastet, wenn was runterkommt.

Ziegenfelder Tal, Altbaba-
Wand, Rampe (3+).
Stand in der Mitte der Wand. Auf der darüberliegenden Seite ist der rote Mönch zu erkennen.

Ziegenfelder Tal, Spitzenstein: Frühstücksweg (6+). Die kaum 8m hohe Kletterei probierten wir immer und immer wieder, solange, bis man sich eben nicht mehr an den Haken festhalten mußte. Wer ein Gefühl für die damaligen Zeiten kriegen will, kann das ja mal ausprobieren. Rein in die Bollerschuhe wie auf dem Bild, da werden die 6er schon ganz schön schwer!

Ziegenfelder Tal, Spitzenstein: Ziegenfelder Weg (a2, 6-). Schauten dort einige alte rostige Haken raus, da mußten wir doch hoch! Mit normalen Mitteln ging das nicht, also Strickleitern ausgepackt und los! Erster Fortschritt: Wir stellten fest, daß Bollerschuhe hier auch nichts bringen, also wieder Turnschuhe angezogen und dann versucht!

Ziegenfelder Tal, Spitzenstein: Ziegenfelder Weg (a2, 6-). Ob hier der Kampf mit den vielen Leitern schon verloren ist?

Ziegenfelder Nebentäler: Neudorfer Wand: Südpfeiler (5+). Kaum konnten wir ein wenig klettern, entdeckten wir, wo man denn noch so raufsteigen könnte. Die Neudorfer Wand war allerdings nicht unbedingt eine unserer besten Entdeckungen, fest ist was anderes. Aber Spaß gemacht hat’s trotzdem!

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