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November

Informationen rund um Lumignano

Die wichtigsten Fragen rund um Lumignano: Wo gibt es einen Kletterführer, wo kann man einkaufen, wo übernachten, wo gibt es Wasser und wo geht man abends hin. All dies findet Ihr hier!

Lumignano Infos:

Erste Schritte: Kommt man aus Richtung Costozza und fährt nach Lumignano rein, so taucht als erstes auf der rechten Seite die Bar “Fiore” auf (im Nebenzimmer gibt es eine Boulerwand, allerdings leider ohne Bouldermatte drunter). Ca. 500m weiter kommt man an den großen Dorfplatz bei der Kirche (im Bild oben ist der Kirchturm deutlich zu erkennen). Hier gibt es einen Parkplatz, am besten erst mal sein Auto hier abstellen und sich die Geschichte mal ansehen!
Kletterführer: Nachdem man sich mal schon grob umgekuckt hat, wäre ein Kletterführer sicherlich ratsam. Den gibt es entweder in der vorhin beschreibenen Bar “Fiore” oder in der Trattoria Pizzeria “Alle Rocce” direkt am Dorfplatz, gegenüber der Kirche. Der Kletterführer sieht zwar ein wenig “handmade” aus, bietet aber für nur 6 Euro alles an Information, was man so braucht. Titel: Andrea Minetto: Arrampicata nel Monti Berici.
Lebensmittel: Auch hier bietet Lumignano alles, was man so braucht! Fährt man vom Dorfplatz die Staße weiter in den Ort, so befindet sich nach ca. 600mn ein kleiner Parkplatz mit Glaskontainern, hier parken. 50m dahinter auf der rechten Seite ist ein kleiner aber feiner Laden (deutlich zu erkennen am weiß-blauen T-Schild für Tabacci, Emporio Beggiato EMO, Via Villa 18), in dem man eigenlich alles kriegt, was für Frühstück, Mittag und Abend notwendig scheint. Einziges Manko: Die Brötchen werden in der Frühe nicht vor 8.30 Uhr angeliefert, also lieber abends etwas länger feiern und später aufstehen. Kann man davon abgesehen ruhig machen, die Klettergebiete sind vom Ort aus alle sehr kurz zu erreichen, unnötiges Rumgekurve kann man sich hier sparen.
Wasser und Frühstück: Fährt man nach dem Lebensmittelladen noch ca. 400m weiter, zweigt links eine Straße ab. Nach 200mn gelangt man an einen Parkplatz mit Bänken und Wasserstelle, der auch für die meisten Klettereien als Ausgangspunkt dient. Hier kann man sein Auto stehen lassen und erreicht die meisten der Sektoren bequem zu Fuß.
Essen gehen: Die beste Adresse am Platz ist hier die oben bereits erwähnte: Trattoria Pizzeria “Alle Rocce”, direkt am Dorfplatz, auch Parkplätze finden sich direkt am Dorfplatz. Auffallend ist, daß nach Lumignano oft Campingbusse als Selbstversorger fahren. Man trifft zwar manchmal jemand am Fels, komischerweise dann aber nicht mehr bei “Vittorio” in der Pizzeria! Nicht nur aufgrund der Tatsache, daß bei ”Umsatz” auch die Lobby für Kletterer sicherlich besser ist im Ort, auch aufgrund der Preise, die Vittorio verlangt ist dies allerdings einer der größten Frevel, die man in Lumignano begehen kann. Beispiele gefällig? Bitte schön: Einen Liter Rotwein: 4,20 Euro, ein Liter Waser: 1,60 Euro, Spagetti con Olio, Peperoncini e Alio 3,50 Euro, Penne Arriabiata 4,50 Euro, Pizza zwischen 3,50 und 6,20 Euro. Tut mir leid, aber bei den Preisen tut mir wiederum jeder leid, der in seinem Campingbus versucht, auf irgendwelchen meist zu kleinen Alutöpfen irgendwas selber zu machen und das Ganze dann hinterher auch noch abspülen muß....
Übernachtung: Hier kommen wir zum einzigen Nachteil in Lumignano: Die Übernachtung! Hier wird es wirklich schwierig, man wünscht sich den sagenumwobenen Campingbus. Als eingefleischter Alfa Romeo Fahrer kommt das für mich natürlich nicht in Frage, dennoch hier einige Möglichkeiten der Übernachtung:
1. Campingbus: Direkt am Ende der Via Priare Vecchie befindet sich der oben beschreibene Parkplatz mit Sitzgelegenheit und Parkplatz für ca. 10 Wagen. Hier ist es auch möglich im Campingbus zu übernachten, es wird von den Einwohnern zumindest toleriert. Gleich daneben finden sich allerdings bereits Häuser, wer abends noch Party machen will, sucht sich besser einen anderen Platz. Möglichkeiten für Campingbusse oder Hardcore-Camper: Vom Dorfplatz bei der Kirche rückwärts in Richtung Costozza blickend gleich am Dorfplatz rechts ab. Nach ca. 100m in unscheinbare Straße wieder rechts ab und man gelangt, über einige Ortschaften und Serpentinen in die Monte Berici. Hier bieten einigen Parkbuchten zumindest die Möglichkeit, eine Nacht zu bleiben. Man sollte allerdings schon am Tag mal abchecken, wo man dann nachts stehen will, kennt man das Gelände nicht, ist es recht schwierig zu finden.
2. Hardcore-Camping: Wer seinen Alfa nun wirklich nicht gegen einen Campingbus eintauschen will, der steht in Lumignano zugegebenermassen ziemlich verlassen da. Es gibt die Möglichkeit, sich den Campingbussen anzuschließen und wie oben beschrieben in Richtung Monte Berici zu fahren, die Plätze sind allerdings selten gerade und Häringe kriegt man da auch nicht rein. Einzige Möglichkeit, möchte man im Ort bleiben: Man fragt einen Bauern, ob man auf seiner Wiese zelten darf, hier am besten am Frühstücksplatz abwarten, bis jemand vorbeifährt und dann fragen. Meist klappt das, man sollte halt nicht seinen Müll zurücklassen und noch in die Wiese scheißen - aber das ist ja wohl ohnehin selbstverständlich - als Gast!
3. Softcore-Camping: Der Campingplatz ”Vicenza”, direkt an der Ausfahrt Vicenza Est hat immerhin 4 Sterne und bietet zu akzeptablen Preisen die Möglichkeit, das Klettergebiet mit 15 Minuten Autofahrt schnell zu erreichen. Wem dies zu weit ist: Wie lange fahrt Ihr eigentlich in Arco zu den Felsen?????
4. Appartment: Der freundliche Wirt der Pizzeria - Trattoria “Alle Rocce” - Vittorio - gibt euch die Adressen einer landwirtschaftlichen Cooperativa, welche auch Zimmer in der Gegend vermittelt. Nachteil: Die Zimmer sind meist eher für den gehobenen Anspruch, will heißen viel Platz und Konfort - allerdings auch für relativ viel Geld. Gemessen an den Arco Preisen zwar immer noch günstig, dennoch, so 50 Euro zu zweit müßt ihr da schon hinblättern. Das Ganze kann sich rechnen, mietet man so ein Appartement zu viert oder zu sechst.
Gabinetti oder zu Deutsch: Kacken! Laßt bitte Lumignano so wie es ist und scheißt es nicht zu! Einige wenige Regeln dazu: Am Frühstücksplatz befindet sich ein öffentliches Klo, welches allerdings nur während der Saison geöffnet ist (April bis September). Sollte dies nicht geöffnet sein, kommt ein kleines Problem auf den geneigten Kacker zu. Lösung eins: Ein gepflegtes Frühstücksbier bei Vittorio trinken und bei der Gelegenheit kurz mal nach hinten gehen.
Lösung zwei: Kacken in der Landschaft! Prinzipiell nix dagegen zu sagen allerdings sollte man sich auch hier an feste Regeln halten: Kacken so weit wie möglich abseits vom “Schuß”, also möglichst weit weg gehen von den Wegen. Weitere Forderung: Klopapier verbrennen! Während das eigentliche ”Häufchen” ja relativ schnell weg ist, verbreiten die Klopapierreste lange Zeit einfach ein unschönes Landschaftsbild. Allerdings auch hier Vorsicht: In den Herbstmonaten regnet es relativ selten in Lumignano, also vorher überlegen, wo man sein Papier abfackelt, sonst könnte das doch so gut gemeinte Ansinnen leicht in einen mittleren Waldbrand ausarten...

So, das war es erst mal mit den Lumignano Infos. Wer noch mehr wissen will, schreibt mir einfach oder kehrt zurück auf die Hauptseite Lumignano. Die erreicht ihr hier oder indem ihr auf das Bild klickt.
 

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