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Galerien und Reiseinformationen zu Spanien

Allgemeine Kletterinfosinfos zu Spanien:

Kletterführer:

Wer sich erst mal einen Überblick über die einzelnen Gebiete machen möchte, kann dies mit dem Übersichtsführer: „Roca Espana – die 120 schönsten Gebiete zwischen Pyrenäen und Gibraltar“ von Katja und Stefan Wagenhals tun.

Bestellen kann man den Führer direkt bei den beiden unter: http://www.loboedition.de/pages/bestellen.html oder eben über die Internetseiten z.B. des klettern-magazins. Der Führer ist allerdings so aufgebaut, dass er den lokalen Führerautoren nicht Konkurrenz machen möchte, d.h. es befindet sich meist eben nur ein „Schmankerl“ drin, mit dem man zumindest die ersten Tage auskommt, danach sollte aber der Kauf des lokalen Führers folgen. Wo der zu bekommen ist, wird ebenfalls beschrieben. Wenn man aber nach Studium des Werkes bereits halbwegs genaue Vorstellungen hat, wo man Urlaub machen möchte, so kann man die lokalen Führer auch über die Internetseite des spanischen Desnivel-Magazins bestellen, Adresse: http://www.desnivel.es . Da allerdings für den geneigten Nichtspanier die Navigation etwas schwierig ist, hier die direkte Adresse:
http://www.libreriadesnivel.com/listalibros.php ?materia=004002&titulo=&pclave=&autor=&Idioma=&editorial=&nommat=Escalada&submat=Gu■as%20Espa￱a .
 

Kartenmaterial:

Wie gesagt: Spanien ist groß, furchtbar groß sogar. Allein von der spanischen Grenze bis Valencia (das recht große Klettergebiet von Chulilla liegt hier nicht weit entfern) sind ca. 500 km Fahrstrecke nötig, wer dagegen vor allem im Winter die wärmeren Gebiete am Meer bei Calpe bevorzugt, muß hier nochmals 150 km draufaddieren.
Die Klettergebiete sind oft etwas versteckt, was eine recht genaue Karte notwendig macht, 1: 300.000 sollte es schon sein, mit einer Übersichtskarte aus dem Reiseatlas kommt man da meist nicht so sonderlich weit. Unterschiedliche Karten unterschiedlicher Verlage bekommt man beispielsweise bei
http://www.buch24.de sogar versandkostenfrei angeboten, hier gibt es genügend Auswahl an Karten und Reiseliteratur.

 

Klettern in Spanien:

War früher die Verwendung meist unerlaubter Rauschmittel unter spanischen Kletterern nahezu Ausrüstungsgegenstand, um viele der psychisch sehr anspruchsvollen Routen klettern zu können, so kann man heute zumindest teilweise davon absehen. Einen kleinen Eindruck von den abenteuerlichen Zustand spanischer Klettereien kann man sich gut über Malte Roepers Buch: Strategie und Müßiggang verschaffen, welches zur Pflichtlektüre eines jeden Spanien Kletterers gehören sollte. Die großen, alpinen Routen in den Riglos los Mallos, die Bigwalls an den Außenseiten von Montserrat, die längeren Routen in Montanejos oder am Tozal de Levante gehörten zum Schwierigsten und oft auch zum Gefährlichsten, was an den Bergen der Welt zu machen war. Der gelegentliche „Ausfall“ einer Seilschaft und der allgemeine Trend zu mehr Sicherheit im Klettersport bewegte aber auch die spanischen Kletterer, viele Routen zumindest mit sicherem Material auszustatten (oder sie hatten erkannt, dass die zum Teil erhebliche Einnahme von persönlichkeitsverändernden Drogen auch die Gesundheit gefährdet).
In vielen Sportklettergebieten sind daher Routen nachsaniert oder gefährliche Haken ausgetauscht worden, dennoch etwas Vorsicht, mitunter stecken auch noch einige alte Gurken. Wer allerdings in die großen Wände einsteigt, sollte sich immer noch seiner Sache sehr sicher sein, es handelt sich hier keineswegs um „Sportklettern“, ich betone dies ausdrücklich noch einmal! Bei weitem nicht alle dieser Wege wurden bereits saniert, ich empfehle dringend, sich bei den Locals Informationen einzuholen, da sonst eine Begehung dieser Wege zu einem weit höherem Risiko wird als eine Route im Gebirge! Daher auch mein Tipp für Anwärter, obwohl man das komischerweise mit Spanien überhaupt nicht in Verbindung bringt: Zur Mitnahme empfohlen: Doppelseil, Steinschlaghelm, Keile, Friends, 20-30 Haken, einiges an Schlingenmaterial für einen eventuellen Rückzug.

Fürs reine Sportklettern braucht man diese Dinge wie gesagt nicht, da aber auch hier die Tendenz zu langen Routen immer mehr wird, sollte neben der „Normallänge“ auch ein 70m Seil nicht fehlen.

 

Beste Jahreszeit zum Klettern in Spanien:

Da viele der beliebten Kletterziele wie etwa die Gebiete zwischen Valencia und Alicante (Montanejos, Chulilla, Gandia, Sella, Penon de Ifach oder die Puig Campana) sowohl am Meer als auch oft nach Süden ausgerichtet liegen, ist für den geneigten Mitteleuropäer der Sommer von vorneherein auszuschließen. Selbst im Juni ist es hier – trotz ausreichend langer „Siesta“ oft nicht möglich zu klettern. Als günstigste Jahreszeit sei hier die Zeit zwischen Oktober und Mai genannt.

Anders verhält es sich mit den im Nordwesten gelegenen Provinzen Asturien, Cantabrien und Galizien, welche zwischen Novenber und Februar oft viele nasskalte Tage aufweisen, hier liegt die günstigste Jahreszeit zwischen April und Juni oder der Oktober. Ebenso verhält es sich mit den höher gelegenen Gebieten wie Montserrat und Riglos los Mallos, in denen es im Winter oft unangenehm kalt werden kann. Zusätzlich dazu kommt, dass im Montserrat in den Wintermonaten das Konglomeratgestein auch relativ schlecht abtrocknet, was aber bei dieser Gesteinsart wesentlich wichtiger ist, als etwa im Kalk.

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