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Sportklettern in Norditalien
 Klettergebiete östlich des Gardasees

Eine kleine Auswahl auch jenseits der bekannten Klettergebiete am Gardasee

Hier findet ihr zunächst nur eine Karte, so richtig interaktiv ist diese zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Und natürlich auch in keinster Weise vollständig. Gebiete, die hinlänglich bekannt sind, werden hier auch nicht weiter beschrieben werden, alleine für die Klettergebiete im Sarcatal und Umgebung findet sich genügend Literatur, hier muß man sicherlich keine Eulen mehr nach Athen tragen. Aber vielleicht gibt es andere Gebiete, die mal als Reiseziel in Frage kommen und die ihr vielleicht nicht kennt oder einfach sagt: Da könnte doch mal, wenn es ohnehin am Weg liegt, auch mal vorbei fahren. Natürlich gibt es noch unzählige Gebiete östlich der Etsch, die auch einer Erkundung wert wären. Und sucht man danach, so findet man Perlen wie das von mir geliebte Lumignano oder die Überhänge von Negrar, aber auch Gebiete, bei denen man mit Recht behaupten kann: Dieser Weg war nun wirklich umsonst. Diese Gebiete findet ihr auf der Karte natürlich nicht. Die Karte soll natürlich noch erweitert werden, wer also ein Gebiet kennt, von dem er der Ansicht ist, daß es in dieser Karte aufgenommen werden sollte, der möge bitte nicht schweigen sondern die Infos, die er hat an mich weitergeben.

Karte Norditalien 1 jpg

Bild: Interessante Klettergebiete im Norden Italiens, östlich des Gardasees. Teilweise gibt es schon interne Links, die zu bereits veröffentlichen Seiten meiner Website führen. Ihr müßt dazu einfach nur über die Karte fahren, dann seht ihr wo schon etwas verlinkt ist. In den unten stehenden Kurzbeschreibungen der Gebiete sind hingegen nur die Gebiete verlinkt, über die eine weitergehende Beschreibung mit darunter liegenden Seiten vorhanden ist.

Die Gebiete zu den Kreisen und den Ziffern:

1. Arco
 Gut, wer Arco nicht kennt, der lebt auf einem anderen Kontinent oder war noch niemals in seinem Leben klettern. Die Zahl der Klettergeschäfte dürfte in den nächsten Jahren wohl bald 20 überschreiten, alles im Sarcatal ist auf diesen Sport ausgerichtet, hinzu kommen die Mountain Biker und die Surfer am Gardasee. Hervorragende Infrastruktur, die Gebiete werden gepflegt. Aber die Zeiten, in denen wir nach einer Route am Monte Colodri mit dem Seil auf dem Rücken durch die Via Segantini gelaufen sind und wir angesehen wurden wie Ausserirdische, die sind endgültig vorbei.

2. 4 Gatti
Obwohl man das Gebiet auch von Arco aus anfahren kann ist, ist der Weg dorthin schon recht weit. Bei normalen Straßenverhältnissen knapp 75 Autominuten von Arco entfernt, daher ist das Gebiet besser geeignet, wenn man aus das Gebiet nach einem Besuch der Klettergebiete östlich von Rovereto, die noch im Arco Sportkletterführer vereichnet sind, besucht. Das Gebiet wird in wenigen Minuten von oben angelaufen und verfügt über eine wunderbaren Blick in die bewaldeten Täler. Das Gebiet bietet Betätigung für etwa 2-3 Klettertage.

3: Castelvecchio
Ist es im Frühjahr noch etwas zugig in den Bergen von 4 Gatti, so ist Castelvecchio eine gute Adresse. Bereits in der Tiefebene liegend, kann man mit einem Campingmobil auch mal einen Tag stehen, einen Camper Parkplatz gibt es, wenn auch nur mit einem Wasserhahn. Das Gebiet hat ebenfalls Platz für 2-3 Klettertage, es gibt von relativ leichten Routen auch Routen, die den Könner einige Zeit beschäftigen dürften.

4. La Grola il Verde (Sant’Ambrogio di Valpolicella)
Ich denke dieses Klettergebiet hätte ich niemals gefunden, hätte ich nicht irgendwoher die GPS Koordinaten aufgetrieben. Und selbst wenn ich den Abzweig gefunden hätte, ob ich die unbefestigte Straße weitergefahren wäre, wer weiß das? Dabei ist das Klettergebiet von unten (einem eher unschönen Industriegebiet) gut zu sehen. Für den jetzt sanierten Teil kann man 2-3 Klettertage planen, aber auch der Rest des Gebietes (auch die alten Haken sind nicht lebensgefährlich, daher kann man dort klettern) bietet mindest noch einmal die gleichen Klettertage.

5. Negrar
Das kleine aber feine Klettergebiet, welches nur ein paar Fahrminuten von La Grola entfernt liegt, gliedert sich in mehrere Brocken am Westhang von Negrar, an denen man aber jeweils einen Klettertag verbringen kann. Daher sind hier ebenfalls 2-3 Klettertage einzurechnen und es lohnt sich: Henkel, wie sie das Frankenjura teilweise eher sucht, obwohl ja gerade das Frankenjura für genau diese Griffe berühmt sind. Hier findet man sie aber allemal!

6. Alcenago (Stallavena, Grezzana)
Viele Namen gibt es für das große Klettergebiet oberhalb von Stallavena, man läuft es aber von oben von der kleinen Ortschaft Alcenago an. Alcenago bietet aber alles, was man als Kletterer braucht: Eine Kneipe für Frühstück und Abendessen und auch sonst ist man hier gut aufgehoben, es gibt auf Anfrage auch mal eine Unterkunft in der Nähe.

7. Val Galina
Lange habe ich gebraucht, das Gebiet überhaupt zu finden, drei Anläufe brauchte es. Jetzt ist es in meinem Führer leicht zu finden, da sind dann halt die GPS Koordinaten drin, dann braucht man nicht groß suchen. Die beiden Blöcke bieten Klettereien für 1-2 Klettertage von schwer bis leicht.

8. Lumignano
Naja, was will ich zu Lumignano noch alles schreiben: Wenn jemand, der 700 km von einem Gebiet entfernt wohnt und darüber einen Kletterführer schreibt, der wird wohl kein objektives Urteil über dieses Gebiet schreiben können. Wer aber Sonne und ein fast unerschöpfliches Meer von Routen möchte, der sollte da hinfahren. Nach Klettertagen gefragt kann ich nur antworten: Ewig...

9. Rocca Pendice
Wem die scharfen Tropflöcher von Lumignano nach ein paar Tagen zu scharf werden, der darf auch mal ein wenig Granit machen. Die 30 Fahrminuten von Lumignano aus überwindet man recht schnell, nicht hingegen die durchaus unterschiedlichen Kletterstile. Wer in Lumignano klettern kann, muß das nicht am Rocca Pendice können, was aber genauso auch umgekehrt gilt.

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